Rezension – Kinder-/Jugendbuch *** Nightmares – Die Stunde der Ungeheuer *** Abschluss der Trilogie

Segel/Miller „Nightmares  – Die Stunde der Ungeheuer – Band 3 und Abschluss“

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384 Seiten, 17,99 Euro, ab 11 Jahren, ET: 20.02.2017

Band 3/3

Band 1: Die Schrecken der Nacht

Band 2: Die Stadt der Schlafwandler

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Inhalt: 

„Furioses Finale mit Gänsehautgarantie! Mit seinen eigenen Albträumen kommt Charlie inzwischen gut zurecht. Was aber tun, wenn man plötzlich in einen fremden Traum gerät? Seit Kurzem landet Charlie nämlich in ICKs Träumen. Dabei hatte er gehofft, dieses seltsame Zwillingsmädchen, das mit seiner Schwester die Anderwelt fast zerstört hätte, endlich los zu sein. Charlie ist sich sicher: Die beiden führen auch dieses Mal nichts Gutes im Schilde.

Abschluss der Trilogie mit Suchtfaktor und genialer Gänsehaut-Garantie von Hollywood-Star Jason Segel: Spannung, Abenteuer und Freundschaft in einer fantastischen Alptraumwelt!“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Nachdem ich bei Band 1 das Ende sehr fragwürdig fand, gerade auch für Kinder, bin ich von Band 2 und auch Band 3 wirklich begeistert. Bei Band 2 bin ich mit recht geringer Erwartung herangegangen, um nicht enttäuscht zu werden und wurde sehr positiv überrascht. Bei Band 3 dagegen lag die Messlatte jetzt doch sehr hoch und die Wahrscheinlichkeit, enttäuscht zu werden, damit wieder höher.

ABER das Autorenduo hat gerade in Band 3 alle Arbeit geleistet und die Geschichte rund um Charlie und seine Abenteuer in der Alptraumwelt wunderbar und kindgerecht zu Ende gebracht! Selbst als Erwachsene fand ich die Geschichte sehr spannend und auch aufschlussreich. Denn wer hat nicht auch noch im Erwachsenenalter manchmal „böse“ Träume und wünscht sich einen Trick, schnell aufzuwachen.

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Rezension – Jugendbuch *** Götterfunke. Liebe mich nicht *** eine richtig gute Geschichte mit viel Schwärmerei…

Marah Woolf „Götterfunke. Liebe mich nicht“ (Band 1)

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464 Seiten, 18,99 Euro,

HC,  ET: 20.02.2017

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Inhalt:

„„Sag das nie wieder, hörst du? Hast du verstanden, Jess?“ Seine Stimme klang drohend und seine Augen glitzerten vor Zorn. „Liebe mich nicht.“

Eigentlich wünscht Jess sich für diesen Sommer nur ein paar entspannte Wochen in den Rockys. Doch dann trifft sie Cayden, den Jungen mit den smaragdgrünen Augen, und er stiehlt ihr Herz. Aber Cayden verfolgt seine eigenen Ziele. Der Göttersohn hat eine Vereinbarung mit Zeus. Nur wenn er ein Mädchen findet, das ihm widersteht, gewährt Zeus ihm seinen sehnlichsten Wunsch: endlich sterblich zu sein. Wird Cayden im Spiel der Götter auf Sieg setzen, auch wenn es Jess das Herz kostet?

Marah Woolf, Autorin der MondLichtSaga und eine der erfolgreichsten Selfpublisherinnen Deutschlands, jetzt erstmals in einem deutschen Verlag!“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Auf der Frankfurter Buchmesse habe ich bei einem Verlagstreffen mit der Autorin teilgenommen und Marah Woolf hat bei diesem aus ihrem neuen Buch  – nämlich aus „Götterfunke“- vorgelesen. Ich persönlich finde die Autorin sehr sympathisch und habe auch ihre „MondLichtSaga“ gerne gelesen. Umso gespannter war ich auf diese neue Reihe.

Vom Titel her und auch leicht vom Inhalt wurde ich im ersten Moment an die „Göttlich-Reihe“ von Angelini erinnert und ich war aus diesem Grund noch mehr gespannt, was mich erwarten und ob sich die Handlung tatsächlich ähneln würde.

Insgesamt hat mir das Buch bzw. die Geschichte sehr gut gefallen. Jess ist ein Mädchen, das ich von Anfang an gut leiden konnte. Nicht auf den Mund gefallen, unperfekt, aber mitdenkend und clever. Klar, ihre „Göttersohn – Himmelei“ wurde mir auf der ein oder anderen Seite etwas zu viel und die Schwärmerei ging mir teilweise schon ein wenig auf die Nerven, aber wenn er doch nun mal so gut aussieht… Was soll sie denn machen??? 🙂 Ich bin aber auch fast 40 Jahre und da wirken diese Szenen sicherlich ein wenig anstrengender. Bei Teenie-Mädchen im richtigen Alter werden diese Szenen wilde Seufzer auslösen! Auch Jess beste Freundin wird bei vielen Leserinnen Gefühle wecken und wahrscheinlich ähnlich wie bei mir vorwiegend negative.

Toll fand ich den Mythologie-Gedanken, der hinter dem Ganzen steckt und hier verarbeitet wurde. An einiges konnte ich mich noch erinnern, bei anderen Details hilft auch das Glossar am Ende des Buches. Einige Details, wie die Wölfe, fand ich extrem super gelungen. Auch konnte ich mir aufgrund der guten Beschreibungen die Götter unheimlich gut vorstellen.

Die Schreibweise ist sehr jugendlich und dadurch lässt sich die Geschichte sehr flüssig und am besten in einem Rutsch durchlesen.

Fazit: Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und freue mich auf Band 2, da Band 1 auch richtig unschön für den Leser endet. Ich war so gefangen in der Geschichte und wollte wissen, wie es weitergeht! Aber da muss ich mich bis September gedulden. Denn Band 2: „Götterfunke – Hasse mich nicht“ erscheint schon im September 2017!

4 Stars (4 / 5)

Eine weitere  – ebenso begeisterte – Rezension findet ihr bei Booknärrisch!

 

Rezension – Jugendbuch – *** Chosen – Die Bestimmte *** fesselnde Geschichte mit teils bekannten Merkmalen

Rena Fischer „Chosen – Die Bestimmte“

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464 Seiten, ab 13 Jahren, Band 1/, 16,99 Euro

ET: 17.01.2017

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Inhalt:

„Entscheide dich jetzt!
Zwei verfeindete Clans, die sie auf ihre Seite ziehen wollen.
Ein Internat für Schüler mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, das ihr vorkommt wie ein Gefängnis.
Und ein Junge, den sie mehr liebt, als es gut für sie ist.
Zwischen Liebe und Verrat, Lüge und Verschwörung muss Emma die Wahrheit finden.
So schnell wie möglich, sonst werden sie sie kriegen. Und töten.“ (Quelle)

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Meine Meinung:

Das Buch war mir vom Cover her schon in der Verlagsvorschau aufgefallen und Bücher über mysteriöse Internate liebe ich! Also war klar, dass ich dieses Buch lesen werde. Außerdem linst meine Tochter so langsam nach den Jugendbüchern und vielleicht würde das ja auch ein Buch für sie sein?

Rena Fischer schreibt sehr leserfreundlich. Jugendlich und modern und daher leicht und flüssig zu lesen. Das gefiel mir schon mal von Anfang an sehr gut! Außerdem gehört sie nicht zu den Autorinnen, die alles sehr detailliert und ausführlich beschreiben, jeden Baum, jedes Haus. Bei solchen Beschreibungen wird mir persönlich immer schnell langweilig. Hier aber wurde ich direkt von einem Strudel erfasst und mit Emma in ihre Geschichte katapultiert. Hier werden die wichtigen Dinge ausführlich behandelt.

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Kinderbuch – Rezension *** Saint Lupin´s Academy – Zutritt nur für echte Abenteurer!*** was für ein Buch! Fantasy meets Science-fiction!

Wade Albert White „Saint Lupin´s Academy – Zutritt nur für echte Abenteurer!“

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384 Seiten, 14,99 Euro, ab 10 Jahren, ET: 16.02.2017

Illustrator: Timo Grubing

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Inhalt:

„In Drachenfeuerbällen durch die Gegend fliegen und sprechende Vögel als Navigationsgerät benutzen – das steht auf Annes Stundenplan, seit sie Schülerin an einer der berühmt-berüchtigten Abenteuerakademien ist. Eigentlich total cool … wenn da nicht plötzlich dieses klitzekleine Problem wäre: Zusammen mit ihrer besten Freundin Penelope, dem jungen Zauberer Hiro und dem magischen Handbuch für Abenteurer muss Anne eine tödliche Prophezeiung innerhalb von nur drei Tagen (!) lösen. Das Schicksal der Akadamie, ja, sogar das der ganzen Welt hängt davon ab.

Um ihr neu gewonnenes Zuhause nicht zu verlieren, müssen Anne und ihre Freunde Sandwölfe und Zombiehaie bezwingen, ohne zu ahnen, dass der schlimmste Gegenspieler noch auf sie wartet!“ (Quelle)

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Unsere Meinung:

Als das Buch hier ankam, waren wir von der Dicke doch zuerst ein wenig überrascht. 384 Seiten sind schon eine Menge für ein Kinderbuch! Aber das Buch klang richtig gut und wir legten los!

Wir haben eigentlich nur einen einzigen negative Bemerkung zum Buch: Die Kapitel sind fürs Vorlesen und Gemeinsamlesen sehr lang. Man kann nicht einfach mal so 10 Minuten zusammen lesen. Man ist eher bei 30 Minuten.

Sonst aber haben wir eine sehr spannende und vor allem kreative Geschichte vorgefunden mit fein verstreutem Humor, der immer wieder an meist unmöglichen Stellen auftaucht. Oft waren es Szenen, die eigentlich sehr brenzlig oder gefährlich waren, da wurde mal kurz wieder ein Witz gemacht. Vor allem Penelop hat „Haare auf der Zunge“ und hat vor allem mich oft zum Lachen gebracht. Meine Tochter fand nicht alles lustig, was ich amüsant fand.

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Kinderbuch – Rezension *** Krempe, Kottek und das Ding mit Misses Schulz *** eine eher leise und nachdenklich machende Geschichte

Mara Schindler „Krempe, Kottek und das Ding mit Misses Schulz“

krempe

ab 10 Jahren, HC, 189 Seiten, 12,99 Euro

ET: 20.01.2017, Illustrationen von Dorothée Böhlke

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Inhalt:

„Krempes Mama und Papa sind gestorben, als sie noch ein Baby war. Seitdem lebt sie mit Opa Kottek im alten Bahnhof. Krempe und Kottek – das ist ein richtig gutes Team, obwohl zwischen den beiden 61 Jahre liegen! Und wenn mal Not am Mann ist, hilft bestimmt jemand aus dem Dorf. Nur gegen Misses Schulz vom Jugendamt scheint kein Kraut gewachsen zu sein. Immer wieder schleicht sie um den alten Bahnhof und lauert darauf, dass irgendwas schiefgeht. Für sie gehört Krempe nämlich in ein Kinderheim! Deshalb darf sie auch auf keinen Fall erfahren, dass Kottek sich in letzter Zeit immer merkwürdiger verhält …
Eine poetische Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt, das Älterwerden und über die Wichtigkeit, das Glück festzuhalten. (Quelle)

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Unsere Meinung:

Meiner Tochter und mir war nach dem Lesen der Inhaltsangabe klar, dass es sich hier um ein eher stilleres Buch handelt. Ein Buch, dass die Themen Tod der Eltern, Leben beim Opa, Probleme mit dem Jugendamt und vielleicht auch Abschiednehmen beinhaltet.

Wir hatten das Buch richtig eingeschätzt und haben Krempes Geschichte gerne gelesen. Krempes Leben ist nicht einfach. Nicht nur dass ihr Opa 61 Jahre älter ist als sie und damit ganz andere Meinungen zu vielen Themen hat, er wird auch gebrechlich und kann vieles nicht verstehen. Krempe tat uns an vielen Stellen einfach leid und ich habe mit meiner Tochter diskutiert, ob es nicht doch besser gewesen wäre, wenn Misses Schulz vom Jugendamt Krempe in einer anderen Familie untergebracht hätte. „Aber der Opa ist doch Krempes Familie!“, sagte meiner Tochter dann immer. „Das geht doch nicht! Sie kann ihn nicht alleine lassen und er sie nicht!“ So dachte das zumindest meine Tochter.

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